Zander vom Boot – Hamburg

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Dieses Wochenende hieß es zwei Tage Zander-Jagd vom Boot auf der Elbe. Eine Kirsche war dieses Mal auch wieder dabei.

Ort / Gewässer: Elbe, Hamburg
bZielfisch: Zander

Tag 1

 

Dieses Wochenende war die Carnivore zwei Tage auf Zanderjagd auf der Elbe unterwegs. Für beide Tage war schönes Angelwetter angesagt, aufgrund der Luftdruckveränderungen machten wir uns anfänglich ein paar Sorgen doch es sollte besser laufen als erwartet.

Am Samstag hieß es für Jens und Mirco Treffen um 5:45 Uhr bei Jens mit anschließender Fahrt zum Boot. Schnell das Boot mit Bug-Motor und Stühlen versehen und schon ging es Richtung Hafen. Am Hafen warteten bereits unsere zwei Gäste, mit denen das Boot dann auch voll bestückt war. Schnell alles an Tackle auf dem Boot verstaut und gegen 07:00 Uhr ging es dann Richtung erstem Angelspot. Wir entschlossen uns an diesem Tag erst einmal die Norderelbe zu befischen.

Als ersten fuhren wir einige uns bekannte Spots an um herauszufinden wie beißfreudig die Zander wohl sein werden. Jens setze an diesem Tag auf „große“ Köderfische am Fireball-System und mit großen Köderfischen meinen wir auch groß. Die ersten Stinte hatten noch Ausmaße von knapp 13 cm doch nach den ersten Fängen wechselte Jens schnell auf Größen um die 20 cm, was die richtige Entscheidung war wie sich am Ende des Tages noch herausstellen sollte. Mirco und unsere zwei Gäste setzen erst einmal auf alt bewährte Gummiköder der Firmen Keitec, Savage Gear und Co. So kamen Köder wie der Fat Swing Impact, Warrior und viele andere zum Einsatz. Nachdem Mirco die ersten Zander gefangen hatte wechselte auch er auf große Gummifische, am Ende brachten die größeren Köder auch selektiv die größeren Fische. Bei unseren zwei Gästen wurde wie wild die Köderpalette in durchschnittlichen Größen und unterschiedlichen Farben durch gefischt.

Wir fischten an diesem Tag einige uns bekannte Spots ab aber auch der ein oder andere neue Spot wurde befischt. In der Zeit vom Hochwasser und in der Phase des ablaufenden Wassers fingen wir definitiv die meisten Fische. Gegen 14:00 Uhr kehrte dann bei den Fischen etwas Ruhe ein. Kurz vor Beendigung unseres Tages fuhren wir auf dem Rückweg noch einen Spot an. Ständige kleine Anfasser und merkwürdige Anzeigen auf dem Echolot ließen uns noch einmal mit kleineren Ködern fischen, wodurch noch der ein oder andere Fisch an Board kam.

Gegen 17:00 Uhr setzen aber auch wir zur Heimkehr an. Da es am nächsten Tag noch einmal losgehen sollte, konnte das Boot im Hafen liegen bleiben. Am Ende des Tages zeigte der Counter 32 Fänge an und alle waren zufrieden. Eine richtige Kirche war nicht dabei, aber dazu blieb ja noch an Tag 2 Zeit…

Tag 2

Um 6:45 Uhr war Treffen im Hafen Oortkhaten. Mit den ersten Sonnenstrahlen ging es wieder den Zandern entgegen. Der vorherige Tag ließ uns schon von einem weiteren Traumtag träumen, aber sinkender Luftdruck sollte uns was die Fischanzahl betrifft einen Strich durch die Rechnung machen.

Am ersten Spot angekommen konnte gleich der erste Fisch in den 60ern verhaftet werden. Auch Andi, der heute auch mit dabei war, konnte schnell einen Fisch nachlegen. Auch Nummer zwei ließ nicht lange auf sich warten, aber beide leider eher aus der Kinderstube.

Jens setzte wieder auf Naturköder. Auch er fand schnell einen Abnehmer für seine Stinte. Aber die Zander waren deutlich zickiger als am Vortag. Wir versuchten es an diversen Spots, aber mehr als ein paar zaghafte Zupfer gab es selten.

Gegen frühen Nachmittag hatten wir immerhin 11 Fische zu einer Bootsbesichtigung überreden können, aber der Großfisch des Wochenendes fehlte leider noch.

Wir beschlossen noch einmal einen Spot anzufahren, der in der Vergangenheit immer wieder größere Fische gebracht hatte. Die erste Drift verlief leider ohne jeglichen Fischkontakt. Jens hatte die Hoffnung schon aufgegeben und hatte das Handy am Ohr, um sich Infos von anderen Booten zu holen. Die Rute hatte er dabei locker auf dem Schoß liegen und sein Stint am Fireball-System lockte kurz über Grund…

Dann ging alles ganz schnell. Es gab einen richtigen Einschlag, sein Handy wurde schnell in eine Bootsecke geworfen und die Rute verneigte sich unter den Stößen eines richtig guten Zanders. Dank seiner Gerätezusammenstellung einer Sword Heavy Vertical Rute in Verbindung mit einer Daiwa Viento 100L und 0.15er geflochtener Schnur konnte er den Fisch aber zügig an die Wasseroberfläche pumpen, wo Andi ihn sicher Keschern konnte. Das Maßband blieb bei 88 cm stehen. Eine Traum-Kirsche hatte den Stint voll genommen und den bis dahin durchwachsenen Tag noch retten können.

Gegen 15.30 Uhr wurde dann dieser Angeltag beendet, da wir das Boot noch geslippt werden musste und unsere besseren Hälften ja auch ein klein wenig Zeit mit uns an diesem Sonntag verbringen wollten.

Tight Lines

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