Zander vom Boot – Hamburg

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Ein windiger aber trockener Tag bescherte den drei “Carnivoren“ Jens, Mirco und Benny einen schwierigen Tag auf der Elbe. Nicht nur die Fische waren zickig…

Ort / Gewässer: Hamburg, Elbe
Zielfisch: Zander

Es war mal wieder soweit, ein Vertikalangeltrip stand an. Frisch bewaffnet mit Lieblingsködern ging es Richtung Fisch. Treffen war um 6:45 Uhr am Hafen Oortkaten.

Schnell das Boot klar gemacht und schon ließen die 70 Pferdchen die Carnivore in Richtung Hamburger Hafen schießen.

Am ersten Spot angelangt stellten wir fest, dass das Wasser evtl. schon ein wenig zu niedrig war, um am besagten Platz direkt an der Spundwand den einen oder anderen Zander zu fangen.

Dennoch sollten ein paar Driften mitgenommen werden. Wir begannen geschlossen mit den Lieblingsködern von Jens Puhle in den Ausführungen Whisky, Captain und Pinky. Es war relativ schnell klar, dass Pinky nicht laufen sollte. Die Bissfrequenz war auf den Whisky sehr hoch, auch wenn die Fische sehr spitz bissen und lediglich ein Stachelritter das Boot eroberte. Dieser war jedoch nur unwesentlich größer als der Köder selbst. Also schnell wieder rein. Jens hatte auf den Captain auch einige Fischkontakte, jedoch blieb auch bei ihm keiner hängen. Benny hingegen hatte gar keinen Biss.

Nach 20 Minuten beschlossen wir den Platz zu wechseln. Es kam uns aber etwas dazwischen. Die Wasserschutzpolizei wies uns daraufhin, dass an diesem Platz ein Abstand von 25 m zur Spundwand zu halten war. Na toll, wieder ein Platz der künftig nicht mehr befischt werden kann.

Nach einer genauen Kontrolle sämtlicher Papiere, es dauerte ca. eine Viertelstunde, konnten wir weiterfahren. Selbstverständlich waren unsere Papiere vollständig und korrekt.

Auf der Fahrt zum nächsten Platz hielten wir noch einen kleinen Plausch mit Wolfgang, Ben und Strily von der Raubfisch-Crew-Nord. Ben und Strily konnten in der kurzen Zeit zwei maßige Fische landen.

Petri dazu… Weiter ging es…

Nächster Platz, neue Chance. Jens montierte ein Fireball-System mit Stint. Benny wechselte auf einen Rooster-Gummi mit V-Tail in Lemon Tiger und Mirco blieb beim Lieblingsköder in Whisky.

Gar nicht lange und Jens Rute war krumm. Ein gut 50 cm langer Fisch kam an Bord. Nach kurzem Fototermin durfte auch dieser wieder schwimmen.

Kurze Zeit später war bei Benny die Rute krumm. Ein guter Fisch hatte sich den Rooster geschnappt. Nach leider viel zu kurzem Drill stieg der Fisch aus. Grmmpf…!!! Einige weitere Bisse folgten, jedoch konnten wir keinen Fisch mehr landen. Platzwechsel…

Endlich ein Platz mit Fischanzeigen auf dem Echolot und es dauerte gar nicht lange, da hatte Mirco den ersten Fisch am Band. Ein kleiner Stachelritter hatte sich den Lieblingsköder geschnappt. Während Benny ein Foto machte, hielt er seine Rute weiter in der Hand. Plötzlich ein Tock und der nächste Zander hing. Super, ein Doppel. Selten gibt es Fotos mit zwei Fischen gleichzeitig. Also die Gunst der Stunde genutzt.

Danach wurde es richtig zäh. Keine Bisse und keine Fische mehr. Daher beschlossen wir gegen 15:30 Uhr den Rückzug. Trotz der schwierigen Bedingungen kamen fünf Zander ins Boot. Kein glänzendes Ergebnis, aber dennoch waren alle zufrieden.

Tight lines

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