Zander vom Boot – Hamburg

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Ein wettertechnisch traumhaftes Wochenende stand vor der Tür! Sonntag sollte es auf die Elbe gehen: Welse, Zander und Rapfen ärgern! Und es wurde ein großartiger Tag mit tollen Fischen.

Ort / Gewässer: Hamburg, Elbe
Zielfisch: Zander, Wels, Rapfen

Da Angler ja bekanntlich nicht ganz normal sind, trafen wir uns um 5:00 Uhr bereits am Hafen… Mit dabei waren diesmal Andi, Benny, Jens und Mirco. Benny hatte am Vortag schon eine Ufertour eingelegt… Ein Fisch und noch ein Biss! Berauschend ist anders… Aber neuer Tag, neues Glück!

Die Sachen wurden im Boot verstaut und dann ging es auch schon los. Zuerst wollten wir es auf Wels probieren. Leider tat sich nichts und wir wechselten zum Zander. Darin waren wir deutlich erfolgreicher und Mirco legte gleich bei der ersten Drift mit einem Fisch in den 60ern los.

An einer Stelle, die wir bisher noch nie befischt hatten, sollte es weitergehen! Die Kinderstube der Zander war schnell gefunden. Jens legte noch mit ner Flunder nach! Dann kam der erste Hammer der Tages: Jens hatte einen Barsch drauf! Geschätzt um die 50 cm und wunderschön gefärbt. Durfte nur leider nicht gezählt werden, weil er vorm Kescher ausstieg… Aber: Wir wissen, wo er wohnt, wir kommen wieder!

Um die Mittagszeit sollte es dann auf Rapfen gehen! Neue Köder waren die Woche vorher eingetroffen. Der Water Monitor von Illex in 85 mm. Beim zweiten Wurf von Jens knallte es dann das erste Mal! Direkt an der Oberfläche: leider geil!!!! Der Bugmotor machte wieder mit der GPS Ankerfunktion einen perfekten Job! Einfach fischen und sich um nichts mehr kümmern müssen… Dann war Benny dran! Bei der ersten Attacke hing der Fisch noch nicht, aber dann war die Rute krumm! Der Rapfen war im Rücken gehakt, daher zog sich der Drill etwas in die Länge… Ein Traumfisch von knapp unter 70 cm! Auch auf den Water Monitor! Test also bestanden!!!!

Da die Rapfen nach gut einer Stunde nicht mehr wollten, ging es zum nächsten Zanderspot. Da Benny am Vortag nicht besonders gefangen hatte, hatten wir vorsichtshalber Köderfische eingepackt. Die hatten letztes Jahr schon einige Tage gerettet. Auch wenn es bisher nicht so schlecht wie befürchtet lief, versuchte es Jens mit Fireball-System und Köderfisch. Bei der dritten Drift rummste es dann richtig! Drei Mal nahm der Fisch sogar richtig Schnur. 79 cm zeigte das Maßband an!

Gegen 15:30 Uhr wurde die Sonne dann anstrengend. Wir hatten 37 Fische gefangen und beschlossen lieber im Hafen noch ein Bierchen zu zischen und die Füße hoch zu legen.

Tight Lines

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