Zanderangeln vertikal – Hamburg

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Nach einem traumhaften Waller-Tag sollte ein toller Zandertag folgen. Die Glasäuglein wollten aber nicht so wie wir das wollten. Aber dafür hatten wir tolles Wetter!

Ort / Gewässer: Hamburg, Elbe
Zielfisch: Zander

Nachdem der gestrige Tag schon ein voller Erfolg war, wollten wir heute noch mal verstärkt die Stachelritter ärgern. Um 6:30 Uhr ging es los. Für Bengt und Jens also eine ziemlich kurze Nacht! Aber so richtig normal sind Angler ja alle nicht… Neben Bengt war heute Andreas mit dabei. Er wollte gerne seinen ersten Zander fangen, nachdem er mit Jens bereits die ersten Plattfische auf der Ostsee überlisten konnte.

Bei über 25 Grad Wassertemperatur waren die Bedingungen aber nicht überragend. Am ersten Spot angekommen, wurden die Befürchtungen schnell Realität. Trotz guter Anzeigen auf dem Echolot konnten wir bis auf zwei zaghafte Anfasser keine Kontakte vermelden. Also ging es weiter zum nächsten Spot. Hier das gleiche Bild: Fischanzeigen am Grund, aber beißen wollten die Zander nicht. Nachdem wir einen ziemlich großen Bereich ausgefischt hatten, konnte Bengt endlich den ersten Stachelritter haken. Ein schöner Fisch in den 50ern. Und auch Nummer zwei holte Bengt kurz danach ins Boot. Sollten wir endlich aktive Fische gefunden haben?

Auch Jens konnte dann auf einen Vögler´s Hamburger Stint seinen ersten Fisch verhaften. Und Andreas? Der kämpfte noch mit der Bisserkennung. Zugegeben, am Anfang ist Vertikalangeln echt undankbar. Aber dann: Ein ordentlicher „Tock“ und seine Rute war krumm. Gekonnt wurde der Fisch ausgedrillt und wenig später schon ziemlich professionell präsentiert! Und wieder einen Anhänger für diese geile Angeltechnik gewonnen!!!

Dann wurde es leider ziemlich zäh! Jens konnte noch einen Fisch nachlegen, dann ging erst mal gar nichts mehr. Wir verlegten an eine andere Kante. Hier tat sich auch erst mal nichts. Dann nach Stunden ohne Fischkontakt konnte Jens einen Barsch haken. Leider verabschiedete sich der gestreifte Geselle kurz vorm Kescher. Pech gehabt!

Dann war Jens Rute wieder krumm.  Einige ordentliche Kopfstöße später kam ein schöner Zander in den 60ern ins Boot. Leider auch der letzte Fisch des Tages. Wir beschlossen dann etwas früher Feierabend zu machen. Lieber bei dem schönen Wetter noch ein isotonisches Kaltgetränk im Hafen genießen, als sich auf dem Wasser ohne Fischkontakte braten zu lassen.

Sieben Fische konnten wir ins Boot holen. Kein überragendes Ergebnis aber unter den Bedingungen mehr als in Ordnung. Den Zandern werden wir jetzt erst mal eine Sommerpause gönnen. Aber die Welse müssen über den Sommer jetzt gehörig aufpassen! ;-)

Tight Lines

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