Buttangeln an der Elbe – Hamburg

von

Der Tag begann mit einem Kabelbrand und endete mit Plattfisch satt! Manchmal muss man aus Pannen einfach das Bestmögliche machen...

Ort / Gewässer: Hamburg, Elbe
Zielfisch: Flunder

Eigentlich war für diesen Samstag eine Zandertour geplant. Leider machte ein Kabelbrand in der Verteilerdose uns einen Strich durch die Rechnung. Aber auch hier sei mal wieder angemerkt: Es gibt Schlimmeres. Das Ganze passierte im Hafen und nicht auf dem Hauptstrom, und es kam niemand dabei zu Schaden. Alles andere kann man reparieren...

Nachdem das Malheur von den Kaasboll Jungs begutachtet worden war, machte Jens sich auf, den angebrochenen Tag noch irgendwie zu retten. Bengt und Toni waren auf Zanderjagd und Bengt hatte eine Ersatzrute dabei. Also mal schnell vorbeigefahren und ein paar Würfe gemacht. Die Zander wollten aber nicht wirklich und Bengt hatte die Idee, doch ne Runde auf Butt zu angeln. Also schnell im Angelladen noch die restlichen Wattwürmer gesichert und schnell das Vertikalgerät gegen Heavy-Feederruten getauscht.

Gegen 15:00 Uhr waren die Wattwürmer im Wasser und das Warten begann. Toni angelte fleißig auf Zander weiter - Ansitzangeln war nicht so seins...

Es dauerte auch gar nicht lange, da zappelte der erste Butt am Haken. Und dann der zweite und dann der dritte... Die Bisse kamen im 10 Minuten Takt. Toni konnte bis dahin nur einen Zander aus der Kinderstube verhaften und hatte für heute aufgegeben. Also bastelten wir schnell seine Zanderrute zur Buttrute um.

Unsere Montagen waren sehr einfach gehalten. Durchlaufblei, Vorfach und Haken. Perlen etc. brachten nicht mehr Bisse und kosten Wurfweite oder neigen zu Verwicklungen.

Die Flundern hatten mit ca. 30 cm alle eine prima Pfannengröße. Dann war die Rute richtig krumm, und Jens konnte eine Platte von 41 cm in die Kamera halten.

Mit dem Wasserwechsel wurde die Bissfrequenz etwas geringer. Aber von Langeweile trotzdem keine Spur. Ein Platter nach dem anderen wanderte in die Tüte. Alle vollgefressen mit kleinen Krebsen und Garnelen.

Nur an Toni´s Rute tat sich nichts. Die Platten lagen eher weiter entfernt im Hafenbecken und damit außer Reichweite für die kurze Spinnrute. Dann gab es aber doch noch einen heftigen Biss auf seine Rute. Kurz darauf konnte er einen 72er Aal mit dem Spundwandkescher sicher landen.

Am Ende des Abends hatten wir 24 Platten für die Pfanne gefangen, einige zurückgesetzt und noch einen schönen Aal für die Räuchertonne als Bonus verhaften können. Und zusätzlich Toni nach Jahren des reinen Spinnfischens das Ansitzangeln wieder schmackhaft gemacht!

Tight Lines

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Sicherheit
 


Kommentar von Timo |

Hi Leute, wart ihr an der Süderelbe unterwegs?
Gruß Timo

Antwort von Jens Harke

Moin Timo,

ne, das war Norderelbe... Buttfänge sind so weit ich weiß an der Norderelbe auch deutlich besser...

VG Jens

Kommentar von Olli |

Hey Leute das ist ja der pure Hammertag noch geworden! Richtig dickes Petri!!!!!
An genau DER Stelle habe ich eine Woche zuvor mit Brandungsvorföchern und Tauwurm abgeschneidert und mein Freund Marek neben mir hat auch noch so einen dicken 57´er Aal und ne schöön dicke Flunder rausgezogen. Nach dem versauten Start freut mich das umso mehr das ihr noch seo einen tollen Tag hattet! Und die Stelle ist scheinbar wirklich heiß und bietet offenbar immer Fisch. Gratuliere!

Antwort von Jens Harke

Moin Olli,

joop, das war immerhin etwas versönlich! ;-) Mist, ich dachte, der Spot wär noch nicht soooo bekannt! So kann man sich irren! ;-)

VG Jens