Barsch & Hecht & Zander vom Boot – Altefähr (Rügen)

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Diesmal ging es für Andi, Benny und Jens für drei Tage zum Raubfische ärgern nach Rügen. Und es konnten einige tolle Fische aus dem Strelasund gezaubert werden.

Ort / Gewässer: Altefähr (Rügen), Strelasund
Zielfisch: Hecht, Barsch, Zander

Tag 1

Nachts um 4:00 Uhr ging es los Richtung Rügen. Zielfische waren Hechte, Barsche und Zander im Strelasund. Die Windvorhersage klang aber ziemlich ernüchternd: Windstärke 5 - 6 aus Ost für Freitag und Samstag. Die Vorfreude und Motivation war trotzdem groß!

In Altefähr angekommen wurde also zügig das Boot geslippt und das Tackle verstaut, und gegen 9:00 Uhr ging es dann den Fischen entgegen. Da die Hechte in Tiefen von 2 - 4 m vermutet wurden, waren neben Gummifischen und Jerkbaits auch flachlaufende Wobbler im Gepäck.

Die ersten Driften auf dem offenen Sund zeigten aber schnell, dass entweder Ankern oder Platzwechsel angesagt waren. Bei Driftgeschwindigkeiten von 1.5 Knoten war kontrolliertes Fischen nicht möglich.

Also ging es in eine windgeschützte Ecke im Hafen auf Barsch. Der erste Spot brachte aber "nur" einen Hecht, der an Jens Carolina Rig Gefallen gefunden hatte. Also ging es weiter an den nächsten aussichtsreichen Platz. Die ersten Fische ließen hier auch nicht lange auf sich warten. Auf kleine Gummifische an 12 Gramm Jigköpfen konnten in Tiefen um die 6 m viele Barsche verhaftet werden. Andi konnte mit einem Fisch von 41 cm den Tagesrekord aufstellen. Dann war Bennys Rute krumm. Ein Hecht hatte sich den Barschköder geschnappt und lieferte einen tollen Kampf. Auch kleinere Zander gingen immer wieder an die Barschköder.

Gegen Abend ging dann das große Fressen los. Fast jeder Wurf war ein Treffer. Die Durchschnittsgröße der Barsche war mehr als ordentlich, und auch die Zander wurden größer. Gegen 19:00 Uhr beendeten wir dann zufrieden den ersten Tag.

Tag 2

Der zweite Tag begann gegen 9:00 Uhr morgens auf dem Wasser und wieder mit viel Wind. Leider war kontrolliertes Fischen auf der offenen Wasserfläche des Strelasunds nicht möglich. Also wurde der Spot des Vortrages wieder angefahren. Andi hatte am Vortag bereits mit Dropshot versucht Barsche zu überlisten, musste aber viele Fehlbisse verzeichnen. Heute sollte daher mit größeren Haken ein neuer Versuch gestartet werden. Der Wechsel auf größere Haken erwies sich als Volltreffer: Ein Barsch nach dem anderen konnte Andi aus dem Wasser zittern. Also stellten die Benny und Jens auch auf Dropshot um, da mit kleinen Gummifischen an Bleiköpfen bisher nicht viel zu holen war

Jens fischte derweil erfolgreich mit Tauwurm an der Pose und am Carolina Rig. Damit erwischte er auch eine ganze Menge Barsche, die Durchschnittsgröße bei Andi war aber deutlich größer.

Außerdem stand der Ködertest der Firma "Lieblingsköder" an. Besonders Benny konnte mit den Gummifischen einige bessere Zander fangen. Den ausführlichen Bericht zu dem Ködertest findet Ihr unter "News".

Auch wenn die Bissfrequenz an diesem Tag nicht so hoch war wie am vorherigen, ging es gutgelaunt mit Einbruch der Dunkelheit in den Hafen zurück, um den Abend in einem gemütlichen griechischen Restaurant u.a. mit Pure Fishing Teamangler und Trollingtreffen-Organisator Tobias Voigt in lustiger Runde ausklingen zu lassen.

Tag 3

Für den letzten Tag waren perfekte Bedingungen zum Hechtangeln angesagt. Der Wind sollte auf eine leichte Brise zurückgehen, was perfekte Dirftbedingungen versprach. Der Wecker klingelte daher früh, und nach einem ausgiebigen Frühstück ging es gegen 8:00 Uhr den Hechten entgegen. Bereits die erste Drift brachte einen Fisch und weitere Bisse in Tiefen zwischen 3 - 4 m auf Gummifische. Benny konnte sich als Hechtspezialist etablieren. Alle fünf Fische gingen auf sein Konto. Jens konnte noch einen Zander von ca. 60 cm zum Gesamtergebnis beisteuern.

Gegen 12:30 Uhr ging es dann Richtung Hafen. Sachen verstauen, Boot raus slippen und autobahnfahrtüchtig machen kostet ja leider auch noch Zeit. Und bis zurück nach Hamburg standen auch noch etwa vier Stunden Rückfahrt an. Am frühen Abend waren die drei dann aber wieder in Hamburg, und ein (viel zu kurzes) fischreiches Männerwochenende war zu Ende.

Die Hechtriesen waren diesmal nicht dabei, aber ein weiterer Trip an den Strelasund zum Ende des Jahres oder Anfang des nächsten Jahres ist schon lose in Planung.

Tight Lines

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