Hecht & Barsch vom Boot – Altefähr (Rügen)

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Zander in der Elbe läuft derzeit sehr schleppend, Würmer lassen sich statt der Aale leider die Wollhandkrabben schmecken, und Schleppen auf der Ostsee ist wegen Quallen auch noch mühsam… Also musste eine Alternative für einen spontanen Trip mitten in der Woche gefunden werden: Warum nicht Hechte und Barsche im Strelasund ärgern?

Ort / Gewässer: Altefähr (Rügen), Strelasund
Zielfisch: Hecht, Barsch

Um 4:00 Uhr war Treffen in Hamburg bei Jens. Noch kurz das Boot abholen und dann Richtung Rügen. Um kurz nach acht stand das Boot an der Slippe in Altefähr. Schnell zu Wasser lassen, Zündschlüssel drehen – und nichts tat sich! Erster Schock des Tages: Die Batterie war leer. An dieser Stelle noch mal ein riesiges „Dankeschön“ an den Hafenmeister, der uns mit einer vollen Batterie aushalf.

Nach etwas Basteln konnte es dann gegen 9:00 Uhr losgehen! Als erstes wurden Kanten zum Fahrwasser getestet. Aber bis auf zwei Bisse ohne nennenswertes Ergebnis. Andi – erfahrener Bodden- und Sundkenner – schlug vor, die Flachwasserbereiche anzufahren. Hier reicht der Unterwasserdschungel teilweise bis knapp unter die Oberfläche. Daher kamen hier nur flachlaufende Köder wie Jerkbaits, leichte Spinner oder Gummifische mit leichten Bleiköpfen zum Einsatz.

In Tiefen von 1.5 - 2.5 m dauerte es dann auch nicht lange, bis die erste Rute krumm war: Aber nicht der erhoffte Hecht hatte Jens´ Jerkbait genommen, sondern ein schöner 37er Barsch. Aber auch Hechte kamen ins Boot. Keine Riesen, aber im Flachwasser lieferten die bis 80 cm großen Fische spannende Drills.

Gegen Mittag wurde noch mal der Platz gewechselt, um vielleicht doch noch einen Meter-Fisch an den Haken zu locken. Aber die großen Hechte scheinen von der Ostsee noch nicht wieder in den Sund gezogen zu sein. An den im Herbst sonst so fängigen Kanten zum Fahrwasser wollte einfach kein Hecht an den Haken gehen. Also wurde schnell wieder entschieden, den Flachwasserbereich anzufahren. Und hier dauerte es wieder nicht lange bis zum ersten Fischkontakt. Köderart und Farbe spielten an diesem Tag eine untergeordnete Rolle: Vom Jerkbait über Spinner bis Gummiköder wurde alles attackiert.

Gegen 17:00 Uhr ging es dann zurück Richtung Hafen. Den einzigen Regenschauer des Tages gab es natürlich genau beim Zusammenpacken, so dass alles noch mal komplett nass wurde. Aber auch so etwas gehört dazu…

Mit 14 gefangenen Hechten, nochmal so vielen im Drill verlorenen, 4 Barschen und noch einigen Nachläufern ging ein wieder mal sehr gelungener Angeltag zu Ende.

Tight Lines

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