Forellensee – Husum

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Eigentlich hatten wir uns für eine Schlepptour auf der Ostsee verabredet. Leider spielte der Wind nicht mit. Also Alternative gesucht und gefunden: Wir fahren an den Forellenpuff.

Ort / Gewässer: Husum, Forellensee
Zielfisch: Regenbogen-, Bachforelle, Saibling

Andreas, Jens und Benny trafen sich um 4:30 Uhr bei McDonalds in Quickborn, um mit einem Auto Richtung Husum zu starten. Mirco fuhr aus Kiel direkt.

Um kurz vor 6:00 Uhr trafen wir alle ein. Schnell bezahlen und 9 Stunden lustiges Teamangeln genießen. Das Thermometer zeigte 1 Grad Celsius an und der Wind kam aus östlicher Richtung. Nicht der optimalste Angeltag, aber gut, wir machen das ja auch schon ein paar Jahre. Irgendwas sollte gehen.

Wir teilten uns am See auf. Jens und Mirco setzten zunächst auf die klassischen Angelmethoden. Grund- und Posenangeln waren angesagt. Andreas und Benny waren mit Fliegen- und Spinnruten bewaffnet. Also auch ein kleines internes Duell. Mal sehen wie es ausging.

Es wurde allen schnell klar, dass es ein schwieriger Tag wird. Zunächst konnten Andreas und Benny einige Bisse auf Spinner verzeichnen. Mehr als kurzes Festhalten war aber nicht. Kein Fisch blieb hängen.
Den ersten Fisch des Tages fing Mirco an der Posenmontage. Eine gut 2-pfündige Regenbogenforelle war auf die Bienenmade hereingefallen.

Dann war Andreas an der Reihe. Zwischenzeitlich hatte er auf die Fliegenrute gewechselt. Eine 3-pfündige und sehr kampfstarke Regenbogenforelle wurde von den Keschermaschen umschlossen. Köder war ein roter Wooly-Bugger.
Was machte eigentlich Jens? Er versuchte alles. Pose, Grund, Sbirolino, Fliege. Bisse, ja. Fische, nein. Es war nicht Jens' Tag.

Benny hatte mittlerweile eine schöne 41 cm lange Bachforelle auf einen kupferfarbenen 3er Mepps gefangen. Nach und nach kamen weitere Fische raus. Nur Jens ging leer aus, obwohl er gefühlt die meisten Bisse hatte. Wahrscheinlich hatte er sein anglerisches Glück bereits in der Vorwoche auf Rügen beim Lachstrolling verbraucht.

Am Ende des Tages hatten wir neun Fische gelandet. Darunter fünf Bachforellen, drei dicke Regenbogner und eine Tigerforelle. Einen Fisch konnten wir mit stationär angebotene Ködern überlisten, zwei mit Fliege und sechs mit Spinnern. Alles in allem war es ein richtig toller Tag mit tollen Freunden und Teamkameraden.

Tight Lines

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