Zander vom Boot – Hamburg

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Der erste Dezembertrip stand an. Über Nacht waren die Temperaturen stark gefallenen, weshalb schwierige Bedingungen zu vermuten waren.

Ort / Gewässer: Hamburg, Elbe
Zielfisch: Zander

Die Weihnachtszeit ist immer stressig, deshalb sah die Bootsbesatzung diesmal ein wenig anders aus als bisher. Wolfgang, Bengt und Strily von der Raubfisch Crew Nord waren mit dabei. Wolfgang, Albtraum aller Zander beim Uferangeln und Strily unser Lachsgott waren zu Beginn noch etwas skeptisch, ob Vertikalangeln wirklich Spaß macht. Bengt war von Anfang an heiß.

Noch in der Dämmerung fiel der Startschuss für uns. Strily wurde erst später eingesammelt. Die ersten Bisse ließen etwas auf sich warten, aber schließlich konnte Bengt den ersten Zander des Tages auf einen Fin-S Gummifisch von Lunker City überlisten.

Jens und Wolfgang vertrauten auf Stinte am Fireball-System. Am frühen Vormittag bekam Jens einen richtigen Einschlag. Ein klasse Fisch von 75 cm kam an die Oberfläche. Der erste Kescherversuch glückte.

Genau in dem Moment kam Jens auch schon der Fireballkopf entgegen geflogen. Aber nicht der Haken war ausgeschlitzt sondern die Klammer des Bleikopfes aufgebogen. Es handelte sich hierbei um einen original Fox Rage Fireball. Bei genauem Vergleich von Köpfen einer früheren Bestellung sieht man deutlich, dass der Draht der Klammer bei der neueren Produktionsreihe deutlich dünner und damit weniger stabil ausfällt. So viel also zu „Spitzenprodukten“. Aber egal, bei diesem Fisch Glück gehabt und wieder was gelernt…

Gegen Mittag wurde Strily eingesammelt. Es dauerte ein bißchen, bis er sich an die Art der Bisse gewöhnt hatte, aber dann konnte er einige schöne Fische fangen. Auch Wolfgang verpennte den ein oder anderen Biss, aber da die Fische an diesem Tag Hunger hatten, war der Ärger darüber schnell verflogen.

Bengt konnte über die Mittagszeit einige Fische mit Gummis überlisten. Jens und Wolfgang, die hingegen weiter mit Stinten fischten, bekamen kaum noch Bisse. Gegen Nachmittag bekam Jens dann noch einen zweiten richtigen Einschlag auf seinen Stint. Wieder kam ein traumhafter Fisch von Mitte 70 cm ins Boot.

Über den Tag konnten über 20 Fische gelandet werden. In Tiefen von 8 - 10 m standen die Futterfische und dazwischen die Zander. Sicher wären auch in größeren Tiefen noch Zander zu finden gewesen, aber es sei an dieser Stelle angemerkt, dass Zander große Druckunterschiede im Winter nicht gut verkraften. Einige Fische hatten selbst bei den befischten Tiefen schon „Glotzaugen“ und konnten nicht zurückgesetzt werden.

Am Ende des Tages waren auch Strily und Wolfgang überzeugt: Vertikalangeln macht großen Spaß! Gegen 17:00 Uhr ging es zurück Richtung Heimathafen.

Tight lines

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Kommentar von Jens |

Hi Wolfgang,
jeder muss sich da erst mal umstellen! Und selbst wenn man ein bißchen Übung hat, verhaut man noch echt genug Bisse! Aber wir bekommen bestimmt noch genug Gelegenheiten zum Üben!!!! War n super Tag, schön dass Du dabei warst!!!!
VG Jens

Kommentar von Wolfgang Schumann |

Hallo Jens,
ich hätte bestimmt eine Menge Zander mehr gefangen, wenn ich nicht erst viele Bisse brauchte, um zu begreifen, dass man richtig anschlagen muss, damit der Fisch auch sitzt. Uferangeln kann ich besser.....
Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Wenn also irgendwann noch mal eine Guiding Tour frei sein sollte ..... Gruss Wolfgang