Zander vom Boot – Hamburg

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Die Temperaturen fallen und damit ziehen sich die Zander in ruhigere und meist tiefere Bereiche zurück. Die Bissfrequenz sinkt im Vergleich zum Sommer, aber die Chancen auf die großen Fische steigen.

Ort / Gewässer: Hamburg, Elbe
Zielfisch: Zander

Nach über drei Wochen Angelpause für Andi, ging es endlich wieder los. Treffen war um 5:45 Uhr, damit die kürzer werdenden Tage auch voll ausgenutzt werden. In der Morgendämmerung ging es dann auch schon auf der Elbe den Zandern entgegen.

Am ersten Spot jagte ein Möwenschwarm Kleinfische an der Oberfläche. Das Echolot zeigte auf der gesamten Wassersäule Kleinfisch an. Andi versuchte sein Glück mit Gummifischen, wie dem Fat Swing Impact von Keitech. Jens als Naturködespezi setzte hauptsächlich auf Stinte am Fire-Ball-System. Die Räuber, die unter den Kleinfischen standen, interessierten sich aber für die Köder herzlich wenig… Also weiter zum nächsten Spot.

Dort angekommen, wurden erst mal einige Mitglieder der Raubfischcrew Nord begrüßt und ein kurzer Schnack gehalten. Dann ging es weiter. Am Platz angekommen, Köder runtergelassen und schon hatte Jens den ersten Fisch des Tages am Band. Andi verlor kurz darauf einen Fisch im Drill. Die Zander waren also gefunden. Demnach die Drift neu angesetzt.

Und dann war Andis Rute krumm. Der Fisch war trotz einer relativ starken Vertikalrute mit 55 Gramm Wurfgewicht (Fox Rage Terminator Vertical) kaum vom Grund zu lösen. Nach 5 - 10 Minuten Drill kam ca. drei Meter vom Boot entfernt ein Schatten hoch und legte sich auf die Wasseroberfläche: Ein Zander von deutlich über 90 cm. Ein Traumfisch!!! Dann ein letztes Kopfschütteln des Fisches und Andis Köder kam Richtung Boot geflogen. Der Stinger war ausgeschlitzt. Im Zeitlupentempo verschwand der Fisch in der Tiefe. Unglaublich ärgerlich, aber auch das ist leider angeln!!!

Darauf erst mal an einem Anleger kurz festgemacht und einen Kaffee gekocht! Danach ging es weiter. Die Anzahl der Fische stimmte, Jens konnte über den Tag acht Fische landen und verlor noch einige im Drill. Andi bekam auch Bisse, konnte aber erst gegen Ende des Tages einen Fisch vorzeigen. Die Zander bissen bis auf wenige Ausnahmen sehr vorsichtig. Das Echolot zeigte den ganzen Tag Fisch an, aber richtig in Beißlaune waren sie nicht.

Gegen 15:30 Uhr traten wir dann die Rückreise an. Mit dem guten Gefühl, dass es noch richtig große Zander in der Elbe gibt. Und das Jahr hat zum Glück auch noch ein paar Tage für den nächsten Angriff auf die Großen!

Tight lines

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