Zander vom Boot – Hamburg

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Nach langer Zeit war es mal wieder soweit. Jens, Andi und Benny trafen sich zum Zander jagen. Dieses Mal durften wir einen Gast an Bord begrüßen. Arne aus Karlsruhe war zu Besuch.

Ort / Gewässer: Hamburg, Elbe
Zielfisch: Zander

Treffen war diesmal schon fast spät um 6:30 Uhr im Hafen Oortkaten. Die Carnivore lag schon im Wasser, nachdem Jens am Vortag bereits den neuen 70 PS Suzuki-Motor eingeweiht hatte.

Also Boot aufgetackelt und ab ging es auf die Elbe. Dieser Tag sollte uns so einiges abverlangen. Aber dazu später mehr.

Der neue Motor hat im Vergleich zu dem vorherigen Modell mit 50 PS ein deutliches Mehr an Leistung. Das bedeutet für uns mehr Zeit zum Angeln, da die Plätze in deutlich kürzerer Zeit zu erreichen sind.

Angekommen am ersten Spot ging es relativ vielversprechend los. Wir hatten uns vorgenommen mal intensiver mit dem Fireballsystem zu fischen. Benny legte mal wieder los wie die Feuerwehr und fing nach kurzer Zeit den ersten knapp maßigen Zander auf ein vertikal angebotenes totes Rotauge. Dabei blieb es für die nächsten drei Stunden aber auch. Egal welchen Spot wir anfuhren, keine Fische. Nicht mal Bisse gab es. Wir mussten alle erdenklichen Stellen anfahren um überhaupt mal Fischkontakt zu bekommen.

Wie schlug sich eigentlich Arne so? Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit Grundkontakt und Köderführung zeigte uns Arne wie das Vertikalangeln funktioniert. Zwei wunderschöne Zander kamen ins Boot. Einer knapp über 50 cm und einer über 60 cm konnte der Wahlkarlsruher auf die Schuppen legen. Petri dazu!

Für uns eingefleischte Vertikalangler war es ein verdammt harter Tag. Am Ende standen 10 Fische auf unserem Counter, von denen Arne allein schon 4 Stück fing.

Alles in allem haben wir den Motor gut eingefahren, eine wunderschöne Hafenrundfahrt absolviert und einen Freund vom Vertikalangeln begeistert.

Ach so, das Wetter…das meinte es mit uns auch nicht sonderlich gut. Immer wieder gab es üble Schauer. Ein solcher und die ausbleibenden Bisse brachten uns dann gegen 16:30 Uhr zurück in den Hafen.

Eines bleibt noch zu sagen… wir kommen wieder! Fühlt Euch nicht zu sicher ihr Z-Fische!!!

Tight lines

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