Zanderangeln vertikal – Hamburg

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Der Tag brachte Regen, Sonne und Fisch. Am Ende waren alle zufrieden, auch wenn die Zander etwas zickig waren.

Ort / Gewässer: Hamburg, Elbe
Zielfisch: Zander

Wir trafen uns um kurz nach 6:00 Uhr im Hafen Oortkaten. Neben Bengt, Benny und Jens wurde die Crew um Heiko ergänzt. Die letzten Touren auf der Carnivore waren für Heiko nicht so erfolgreich ausgegangen. Umso motivierter ging er diesmal zur Sache. Gut vorbereitet ging es gegen 6:45 Uhr dem Fisch entgegen.

Das Wasser sollte noch zwei Stunden auflaufen, was die Spotauswahl recht leicht gestaltete. Am ersten Spot angekommen, legte Bengt im Bug direkt den ersten Fisch auf die Planken. Kein Riese, aber Fisch. Die nächste halbe Stunde ging es Schlag auf Schlag bei Jens und Bengt. Als “Bugsitzer“ fuhren sie als erstes über den Fisch und griffen auch gleich ganz gut ab. Insbesondere Jens zeigte seine Fähigkeiten als Fireball-Angler. Zum Einsatz kamen Stinte bis 15 cm und kleinere Rotaugen.

Bei Benny und Heiko tat sich hingegen im Heck nicht so richtig viel. Die Stimmung an Bord war trotz des ergiebigen Regens mal wieder lustig und niveaulos… Wie Jungs unter sich nun mal so sind. Kurz vor Spotwechsel konnte Benny sich dann auch noch entschneidern. Wieder mal mit der Bonus-Wurfrute. Dazu sei gesagt, dass wir ansonsten fast ausschließlich vertikal fischen.

Dann tat sich nichts mehr. Wir beschlossen den Spot zu wechseln. Auf dem Weg dorthin schauten wir uns über das Echolot den einen oder anderen Platz mal genauer an. Vielleicht Optionen für folgende Touren. Ihr dürft gespannt sein. Bengt fischte noch eine Flaschenpost aus dem Wasser. Vielleicht klappts ja so mit der Traumfrau!!!

Der nächste Spot brachte uns schon den einen oder anderen großen Fisch. Dementsprechend hatten wir Hoffnungen auf einen Ausnahmefisch. Doch Pustekuchen… Es zeigte sich seitens der Fische ein für die Elbe äußerst seltsames Verhalten. Normalerweise ist nach unseren Erfahrungen ablaufendes Wasser die bessere Zeit zum Zander angeln. Egal ob vom Ufer oder vom Boot. Dieses Mal war es genau andersherum. Bis zum Höchststand fingen wir relativ gut und nach dem Wasserwechsel ging nicht mehr viel. Die Bissfrequenz ging zurück und die Bisse wurden zunehmend vorsichtiger. So viele Fehlbisse hatten wir lange nicht.

Zwischenzeitlich hatte Heiko sich dann auch entschneidert. Weitere Fische folgten bei ihm. Super gemacht Heiko!

Jens erwischte an dem Spot den größten Fisch des Tages mit ca. 65 cm. Wieder auf Stint am Fireball-System. An diesem Tag das erfolgreichste Mittel. Es kam auch bei den anderen immer mal wieder der eine oder andere Fisch aus dem Wasser. Aber so richtig willig waren die vampirzähnigen Barschverwandten nicht. Was tun? Spotwechsel in Verbindung mit einer längeren Anfahrt. Doch diese hätten wir uns sparen können. Fisch gab es keinen mehr.

Gegen 13:30 Uhr traten wir die Heimfahrt Richtung Oortkaten an. Es standen 14 Zander auf dem Counter. Nicht wirklich schlecht aber eher ein durchschnittlicher Tag.

Tight Lines

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