Zander vom Boot – Hamburg

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Der angekündigte Wetterwechsel für den nächsten Tag war alles andere als förderlich für einen erfolgreichen Fischzug, aber Drop-Shot rettete uns den Tag!

Ort / Gewässer: Hamburg, Elbe
Zielfisch: Zander

Da es ja mittlerweile deutlich später hell wird, werden für uns auch die Nächte länger. Also waren Andi und Jens beim Treffen um kurz nach fünf schon fast ausgeschlafen. Schnell zum Boot und alles fertig machen – so war zumindest der Plan. Beim Boot stellte sich dann aber schnell raus, dass die Batterie platt war. Also erst mal Ersatz besorgen und einbauen. Ab jetzt ist Andi auch offizieller Bordtechniker!!!!

Mit einer Stunde Verspätung standen wir dann an der Sliprampe. Das Wasser war schon ziemlich niedrig und wir mussten Gas geben, um das Boot noch ins Wasser zu bekommen. Ging aber alles glatt und gegen 7:15 Uhr ging es den Zandern entgegen.

Am ersten Spot erst mal einen kleinen Plausch mit Wolfgang und Ben, die auch mit dem Boot unterwegs waren. Am ersten Platz ging aber gar nichts. Ziemlich ungewöhnlich für den Spot, weder Fischanzeigen auf dem Echolot noch der kleinste Zupfer… Also weiter! Am nächsten vermeintlichen Hot-Spot aber das gleiche Problem: Keine Anzeigen auf dem Echolot und keine Bisse.

Also fuhren wir mal ein gutes Stück weiter. Wir probierten einfach mal einen neuen Spot aus und gleich auch mal eine für uns neue Methode: Das Drop-Shot-Angeln. Von Stephan von www.zanderangeln-hamburg.de hatten wir gehört, dass diese Methode ziemlich erfolgreich sein soll. Und siehe da, bei Andi hing auch ziemlich schnell der erste Stachelritter des Tages am Band. Einfach die Montage auswerfen und langsam mit Pausen einholen. Dabei immer ein bißchen mit der Spitze wackeln, so einfach kann angeln sein!

Andi legte auch schnell noch Fisch Nummer zwei nach: Ein schöner Barsch hatte seinen Pin-Tail voll genommen. Nur Jens hatte den Bogen noch nicht raus. Feingefühl ist halt einfach nicht so seine Stärke! ;-)

Nachdem der Spot ausgefischt war, ging es weiter. Andi legte schnell einen weiteren Zander auf die Schuppen, Jens übte die neue Technik immer noch… Dann war es aber auch bei ihm so weit: Ein schöner Fisch hatte seine Krebsimitation voll genommen und lieferte einen tollen Drill! Jetzt hatte Jens den Bogen raus. Auch Fisch Nummer zwei hing ziemlich schnell am Haken.

Dann kam Stephan mit seinem Boot um die Ecke. Ein paar doofe Sprüche zum Auflockern, da es auf beiden Booten schon bessere Tage gab, dann ging es weiter! Wir sind schon häufiger gefragt worden, ob wir Guidings anbieten. Dies machen wir zwar nicht, aber wenn jemand gerne mal mit dem Boot auf die Elbe möchte, können wir www.zanderangeln-hamburg.de ruhigen Gewissens empfehlen!!!

Wir testeten noch ein paar Spots, fingen auch noch den ein oder anderen Fisch, aber so richtig in Beißlaune waren die Stachelritter heute nicht. Also beschlossen wir gegen 16:30 Uhr den Tag zu beenden und lieber ganz in Ruhe den Krempel wieder zu verstauen…

Eine für uns neue Methode erfolgreich getestet und dabei noch traumhaftes Wetter genossen: Einfach wieder ein toller Tag auf dem Wasser!!!!

Tight Lines

 

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