Zander vom Boot – Hamburg

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Nach dem Ködertest mit Patrick Sebíle mitten in der Woche, waren Benny und Jens heiß auf das Wochenende! Andi allerdings war noch zappeliger, für ihn sollte es die erste Zandertour des Jahres werden.

Ort / Gewässer: Hamburg, Elbe
Zielfisch: Zander, Rapfen

Andi hatte erst mal verschlafen hat. Da Benny aber in weiser Voraussicht früher als geplant bei ihm aufschlug, konnte immerhin etwas Zeit gerettet werden. Jens einsacken gegen 5:00 Uhr (gefühlt stand er schon eine halbe Ewigkeit vor der Tür mit der Red Bull Dose im Anschlag), dann Boot abholen, Sachen verstauen und Boot ins Wasser schubsen und schon war es 6:30 Uhr!

Am ersten Spot angekommen folgte das gleiche Spiel wie schon Mittwoch… kleine Zander – leider keine Großen… Also weiter zum nächsten Spot und die Köderpalette durchprobiert! Jens versuchte mit Großködern wie dem Real Eel von Savage Gear in 20 cm doch einen maßigen Fisch zu überlisten, bekam aber leider dann gar keine Bisse mehr. Benny und Andi setzten erst mal auf mittelgroße Köder… Besonders fängig stellen sich wie schon bei dem ersten Trip des Jahres Köder mit kleineren Schwanztellern heraus. Der Swing Impact und sein dicker Bruder der Fat Swing Impact brachten einige Fische. Grundsätzlich schienen die Köder von Keitech (Swing Impact, Fat Swing Impact und Easy Shiner) an diesem Tag eine gute Wahl zu sein. Benny fing seine Fische fast ausschließlich auf den Easy Shiner in 5 Zoll (Farbe Ayu).

Nach einigen Zandern und mehreren ausprobierten Spots sollte es noch ne Runde auf Rapfen gehen. Der Bugmotor mit der GPS Ankerfunktion leistete hierbei gute Dienste. Leider war Jens etwas schusselig und hatte die Rapfenköder zu Hause liegen lassen! Die Wobblerbox von Benny musste als Ersatz herhalten. Bis auf kurze Anfasser und einen Nachläufer wollte sich aber kein Rapfen blicken lassen. Ein Fisch kam dennoch ans Boot. Ein schöner 40er Brassen packte kraftvoll mit seiner Rückenflosse den kleinen 4 cm Rapala-Wobbler.

Nach der Mittags-Rapfen-Runde ging es wieder Richtung Zander! Und dann knallte es endlich! Andi hatte an dem Tag das Glücksschwein besonders heftig umarmt und zog innerhalb von Minuten gleich zwei Fische um die 70 cm ins Boot! Mehrere maßige Fische folgten! Auch die Idee, nicht nur vertikal mit Heckmotor zu fischen, sondern auch mit der Ankerfunktion des Bugmotors einen Spot zu belegen und dann mit den leichten Rapfenruten zu werfen, brachte einige Fische und viel Spaß. Am Ende des Tages blieb der Zähler bei genau 40 Fischen stehen und es ging zufrieden Richtung Hafen. Einen Wehmutstropfen gab es noch. Andi hatte richtig sensationell aussehende Gummi-Plattfische in ca. 8 cm am Start. Leider brachten diese Jungs nicht mal einen Biss. Aber wir werden es weiterprobieren… stay tuned!

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