Zander vom Boot – Hamburg

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Nachdem beim letzten Trip immerhin schon einen Großfisch gehakt werden konnte, sollte diesmal auch die Landung gelingen. Eine konstante Wetterlage versprach einen erfolgreichen Trip.

Ort / Gewässer: Hamburg, Elbe
Zielfisch: Zander

Treffen war wie immer früh morgens um 5:45 Uhr. Um den vollen Tag auszunutzen, wollten wir schon in der Morgendämmerung an den vielversprechenden Spots sein. Also schnell das Gerät im Boot verstaut und schon ging es los.

Am ersten Spot angekommen gab es auch gleich die ersten Bisse, die wir aber leider nicht verwerten konnten. Jens als Naturköderliebhaber vertraute mal wieder auf Stinte am Fire-Ball-System. Andi testete verschiedene Gummifische in ca. 10 cm Länge.

Dann war erst mal Pause angesagt und trotz vieler Fischanzeigen tat sich bis um 10:00 Uhr nicht viel. Also Strecke machen und interessante Bereiche abfischen. Da jeder Biss ein Großfisch sein könnte, ist die Kunst auch in solchen Phasen konzentriert weiter zu fischen.

Dann hing der erste Fisch. Ein Zander von guten 50 cm ließ sich Jens‘ Stint schmecken. Und auch Andi´s Gummifisch blieb nicht lange unbeachtet. Auf eine kleine Krebsimitation – den Ring Shrimp von der Firma Reins – konnte Andi dann neben einigen Zandern auch noch einen Barsch überlisten.

Jens fischte, trotz Andi´s Erfolg mit dem Kleinköder, weiter mit Stinten. Und bekam auch einen richtigen Einschlag. Und der hing! Nach kurzem Drill tauchte ein bulliger 73 cm Zander zum kurzen Fotoshooting auf.

Nachdem die Bisse auf Gummiköder weniger wurden, wechselte auch Andi zum Fire-Ball-System. Der erste Zander ließ nicht lange auf sich warten, und weitere folgten in kurzen Abständen.

Gegen Nachmittag war Gezeitenwechsel. Bei Stillstand des Wassers hatten sich große Futterfischschwärme in einem Becken versammelt. An den Rändern der Schwärme konnten wir noch einige schöne Fische fangen bis sich die Futterfische mit Einsetzen der Flut, bedingt durch die starke Strömung, wieder verteilten.

Das Fire-Ball-System brachte an diesem Tag deutlich mehr Fische, und auch die Bisse waren auf die Naturköder viel aggressiver als auf Gummifische. Gegen 16:00 Uhr wurde dann der Heimweg eingeschlagen. Ein schöner Tag mit vielen tollen Fischen ging viel zu schnell zu Ende.

Tight lines

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