Zander vom Boot – Hamburg

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Nach überstandenem Kabelbrand ging es wieder auf´s Wasser. Der Winter ist da, den Fischen schmeckten die niedrigen Temperaturen und Ostwind aber überhaupt nicht.

Ort / Gewässer: Hamburg, Elbe
Zielfisch: Zander

Um 6:00 Uhr war Treffen für Andi und Jens. Beim Boot angekommen wurden erst mal die Floater angezogen. Ostwind und Temperaturen um die null Grad waren seeeeehr unangenehm. Um kurz vor acht ging es auf´s Wasser. Der zusätzliche Fahrtwind ließ das Angelfieber wenigstens auf erträgliche Temperaturen abkühlen.

Am ersten Spot angekommen zeigte das Echolot sofort jede Menge Fisch an. Kleinfischwolken und Brassen sollten die Übeltäter sein. Also nichts wie runter mit den Ködern, denn wo Kleinfisch ist, sollten die Räuber auch nicht weit sein.

Jens setzte wie eigentlich immer erst mal auf Stint am Fireball-System. Andi hingegen fischte Gummi. Doch zunächst tat sich nichts.  Nach einem Platzwechsel konnte Jens dann endlich den ersten Fisch verhaften. Und auch Nummer zwei kam wenig später ins Boot.

Zwischendurch wurde noch schnell Bengt an einem Anleger eingesammelt, dann ging es weiter. Bengt startete auch gut und konnte die nächsten beiden Fische präsentieren, wobei der erste kaum länger als sein Gummifisch war.

Nur Andi wollte heute einfach kein Glück haben. Bis auf ein paar Fehlbisse war ihm der Fischgott heute einfach nicht gnädig… Aber dafür gab es genug frische Luft.

Bengt hatte sich mittlerweile warm geangelt. Ein 12 cm langer Warrior Tiddler Fast von Fox Rage in der Farbe Lemon Tiger war der Gummiköder des Tages. Bengt konnte alle seine vier Fische auf diesen Köder verhaften.

Jens wollte sich mit heißer Brühe aufwärmen und hatte eine tote Rute mit einem Stint ausgelegt. Nach kurzem Zucken verneigte sich die Rutenspitze ordentlich, und Jens konnte den ersten Fisch überhaupt auf eine tote Rute fangen. Immerhin sein dritter Zander und damit auch der letzte Fisch des Tages.

Da der Ostwind ziemlich viel Wasser Richtung Nordsee gedrückt hatte, war der Wasserstand der Elbe extrem niedrig. Also machten wir lieber eine Stunde früher Feierabend, um nicht direkt bei Niedrigwasser das Boot slippen zu müssen.

Aber schon bei der Rückfahrt kam die Befürchtung, dass das nicht Wasser an der Slipprampe nicht ausreichen könnte… Im Hafen angekommen dann leider die Bestätigung. Obwohl noch über eine Stunde ablaufendes Wasser war: Die Slippe lag komplett trocken. Derart niedriges Wasser hatten wir hier noch nicht gesehen. Daher blieb nichts anderes übrig, als das Boot an den Steg zu legen und am nächsten Tag zu slippen…

Tight Lines

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Kommentar von Olli |

Sehr schön, Petri Männers! Ich habe ja fast beim Plattenangeln abgeschnitten, und der Wind war auch hier wirklich extremst unangenehm....Wird Winter, wa?

Antwort von Jens Harke

Moin Olli,

joop, es wird kalt! Ostwind ist echt fies!!!!!!!!!!!!! ;-)